Art of Hosting Vorarlberg | Grundlagen
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Art of Hosting – Grundlagen und Prinzipien

Den Methoden der „Art of Hosting“ Praxis liegen verschiedene Prinzipien zu Grunde. Auf Basis dieser grundlegenden Einstellungen zum Prozess an sich und zu dessen Durchführung soll sich die Anwendung der Methoden bestmöglich entfalten können.

Art of Hosting Allgemein

Living Systems – Organisationen als lebendige Systeme

Das erste Prinzip besagt, dass lebende Systeme eine prozessfördernde Eigendynamik besitzen. Das Ganze ist also mehr als die Summe seiner Teile, aber warum? Lebendige Systeme sind komplexe, selbstorganisierte und auch anpassungsfähige Konstrukte. Zu finden sie vor allem in der Natur, sei es in Form eines Fischschwarms, einer Vogelkolonie oder ganz allgemein eines Ökosystem. Die Besonderheit lebendiger Systeme ist der Effekt der Emergenz. Durch das gemeinsame Agieren entsteht etwas Neues, dem System eigenes. Wie sieht das mit Organisationen und Arbeitsgruppen aus? Wie können wir uns auch hier können wir den Effekt der Emergenz zu Nutze machen?

(siehe Handbuch AoH Seite 10-12)
Charodic Path

The Chaordic Path – Das Zusammenspiel von Ordnung und Chaos

Ebenso aus der Natur kommt die Erkenntnis des fruchtbaren Zusammenspiels zwischen Ordnung und Chaos. Dieses Prinzip besagt, dass Entwicklung in diesem Spannungsfeld stattfindet. Auch im Umsetzen von Projekten haben Ordnung und Chaos einen besonderen Stellenwert. Während Ordnung einen sicheren Rahmen bietet indem durch geregelte Abläufe und Hierarchien, Verantwortlichkeit und planbares Vorgehen sichergestellt werden, bietet das Chaos die Möglichkeit zur Kreativität, Anpassungsfähigkeit und neuen Ideen. Der Weg dieses Zusammenspiels wird der chaordische Pfad genannt.

(siehe Handbuch AoH Seite 13)
4 Fold Practice

The Four Fold Practice – Die vier Dimensionen der Art of Hosting Praxis

The Art of Hosting basiert weiter auf vier Grundhaltungen. Um eine „Kultur des Zusammenarbeit“ zu schaffen werden in der AoH Praxis die folgenden vier Grundpraktiken in der Gesprächsführung gelebt:

  • Sei präsent und authentisch.
  • Übe Gespräche und wende sie praktisch an.
  • Lade zu Gesprächen ein.
  • Sei ein kreativer Teil einer Gemeinschaft von Lernenden.
(siehe Handbuch AoH Seite 14-18)

Space and Beauty – Raum und Atmosphäre

Ein weiterer grundlegender Aspekt ist die Dramaturgie der Zwischenräume. Nicht nur das Thema und die Gesprächspartner haben Einfluss auf einen Prozess sondern auch der Ort, die Organisation und das Drumherum können wesentlich zum Ablauf und zur Dynamik eines Prozesses beitragen.

Daher stellt sich innerhalb der AoH Praxis immer auch die Frage: Wie gestalten wir den Raum in dem ein Prozess stattfinden soll, damit wir uns möglichst gut auf die Arbeit einlassen können?

(siehe Handbuch AoH Seite 19)
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The Art of Hosting and HARVESTING – Die Ernte

Last but not least: das Ernten der Ergebnisse. Abschließend ist die Ernte ein ganz wesentlicher Teil des Lernprozesses. Ohne die Klärung, der Lernerfahrungen und wie damit weiter vorgegangen werden soll, kann auch der beste Prozess ergebnislos Enden. Von Beginn an braucht es daher Klarheit darüber, was wir ernten wollen und wer für das Ernten der Ergebnisse verantwortlich ist.

(siehe Handbuch AoH Seite 20-21)

Prozessdesign

Prozessdesign ist so etwas, wie die Architektur eines sozialen Vorganges und egal ob es sich um ein kurzes internes Treffen oder einen mehrjähriges Projekt handelt, es gibt bei Art of Hosting ein paar zentrale Elemente, die helfen einen Prozess zu planen und zu gestalten.

 

Methoden

Art of Hosting baut auf bewährte Methoden auf und kombiniert sie bei Bedarf mit neuen Zugängen.

 

Geschichten aus der Praxis

  • FH-Studiengang „Internationale Betriebswirtschaft“

    Die FH Vorarlberg hat den Bachelorstudiengang »Internationale Betriebswirtschaft« in einem partizipativen Prozess weiterentwickelt. Studiengangsleiter Markus Ilg erzählt über den Prozess und dessen Entwicklung:...

  • Landesverwaltung Community of Practice

    Innerhalb der Landesverwaltung hat der partizipative Prozess in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen, eine neue Kultur der Zusammenarbeit wird angestrebt. ...

  • Naturvielfalt in der Gemeinde

    Das Programm „Naturvielfalt in der Gemeinde“ des Landes Vorarlberg hat sich die Erhaltung der Biodiversität und der natürlichen Lebensgrundlagen zum Ziel gesetzt. Dabei werden Gemeinden in ihrer Naturschutzarbeit unterstützt....

  • Tourismusstrategie 2020

    Vorarlberg plant eine neue Tourismusstrategie bis 2020. Fokus der Tourismusstrategie 2020 ist folgender: „Vorarlberg soll in den nächsten Jahren aufbauend auf Qualität und einer hohen Innovationskultur in den Bereichen Gastfreundschaft, Regionalität und Nachhaltigkeit eine führende Position in Europa einnehmen.“...

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